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[29 Dec 2008|03:59pm] |
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Draussen schreien die Mindener Asis |
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Warum sind eigentlich alle Weihnachtsleckereien so süß - kann da nicht mal was von herb schmecken?
Weihnachten ist vollbracht: Die Geschenke sind ausgepackt (zum großen Teil zumindest), der Baum ist genossen, die Verwandschaft eingehend besucht und es wurde mal wieder ordentlich was für potentielles Alterdiabetes gemacht - soll heißen: Ich habe einen Zuckerschock. Da war ich heute Mittag schon fast froh wieder meinen alteingesessenen Platz in der Redaktion einnehmen zu können. Leider habe ich Magen und Kopf und fürchte ich werde krank. Meine Kollegen sind es schon, weswegen wir hier gerade anstatt mit fünf zu dritt die Nachrichten rocken - hoffe morgen bin ich nicht allein. Aber Arbeit zur Seite, denn ich hab Ganzkörpermuskelkater.
Es ist wirklich unfassbar wie unfit ein Mensch sein kann. Da gehe ich einmal probemässig ins Fitness-Studio und lasse mich von Tobbes Bruder mit Geräten an denen Gewichte hängen quälen und obwohl ich nur die niedrigste Stufe (und die nicht immer) schaffe habe ich zwei Tage lang Schmerzen. Es ist schon fast eine Comedy-Show. Sport ist eben doch Mord - und das nicht zu knapp. Wenn ich aber nicht, wie meine Kolleginnen von der Sitzfront, in ein paar Jahren einen Bandscheibenvorfall haben will, sollte ich aber wohl irgendwas machen. Mal schaun, vielleicht räkel ich mich bald mit einer Nudel im Wasser :D
Ansonsten hoffe ich, dass alle gut durch die Feiertage gekommen sind und damit das neue Jahr begehen können. Danach hat man von der Familie ja auch erst mal wieder ein bisschen Ruhe. Ich werde mich jetzt zum Drucker schleppen....ins neue Jahr rutsche ich wohl nicht :D
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[18 Dec 2008|09:08pm] |
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Ist es gut eine Allzweckwaffe zu sein?
Ich bin grad der Nachrichtenhase - soll heißen: Ich habe Spätdienst und muss hier bis zum Andruck um 12 Uhr sitzen, damit die anderen Weihnachtsfeier feiern können. Das Vertrauen ist dabei ähnlich wie immer: Da ich das ja ohnehin nicht befugt bin das hier zu machen, habe ich auch keine Einweisung gekriegt und mache dementsprechend einfach mal. Wenn's falsch ist, dann sehen es morgen 40.000 potentielle Leser. Sehr interessant. Der Spruch: "Du machst das schon."
Steffi, die andere Volontärin sagte heute etwas sehr Richtiges: "Ich komme mir manchmal vor, wie ein gut dressierter Affe". Und damit hat sie recht. Ich habe diese Woche zwei Kinderseiten gemacht, weil die Kollegin krank ist und wir aber ja nicht nur das Wochenjournal für dieses Wochenende, sondern auch das für Weihnachten vorproduzieren müssen. Das wusste die kranke Kollegin auch nocht nicht, gut also, das ich das einfach mal profilaktisch auch gemacht habe. Dann habe ich noch eine Weihnachtssonderseite fertig gemacht, in der Kulturredaktion ausgeholfen, Weihnachtstexte geschrieben und den Nachrichtendienst hier gemacht. Ach ja und natürlich drei Szeneseiten mit vorbereitet, denn die müssen ja auch vorproduziert werden. Alles in allem ein sportliches Programm dieses Jahr. Steffi geht es ähnlich, denn weil es ja keine Urlaubsvertretungen gibt, machen wir den ganzen Verwaltungskram quasi immer nebenbei: Also Kalenderseiten, wenn die Sekretärin krank ist, oder Journal, wenn die Kollegin krank ist. Auch hier läuft das über: Learning bei doing.
Meine Kollgein neben mir hat schon mal vorgeschlagen, dass wir das dann einfach mal nicht selbstverständlich übernehmen, um zu gucken was passiert, aber ich glaube der Laden läuft schon immer so. Ansonsten musste ich auch feststellen, dass ich immer den ganzen Layoutkram auf den Seiten selbst mache, alle anderen Kollegen lassen das machen. Hat mir auch keiner gesagt, aber da ich es ja als selbstverständlich ansehe mich immer erstmal selbst zu kümmern, hab ich das immer brav gemacht. Sehr interessant.....
Naja, ich werde jetzt mal weiter hin die Zeit absitzen und noch ein bisschen für den Januar vorproduzieren, denn dann wollen die ganzen 60 Jahre BRD-Seiten rausgehauen werden. Es wird ein Traum...bis dahin: Frohes Fest (ich arbeite) und guten Rutsch (da natürlich auch)
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[04 Nov 2008|05:21pm] |
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Eiserne Stille |
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Warum ist das Leben Arschloch?
Es ist Dienstag, also höchste Zeit mal wieder ein Update hier zu starten. Die Logik dahinter? Keine würde ich mal sagen. Auf meinem Todesticker habe ich heute schön den Holzklotzattentäter abgefeiert und muss sagen: Manchmal würde ich mir auch gerne einen Holzklotz an die Rübe wummern. Hab aber leider grade keinen zur Hand, muss also ohne gehen. Ansonsten ist der Ticker aber wie immer sehr erhellend - wenn man erst über den Punkt des Zynismus hinaus ist, entbehrt das alles auch einer gewissen Komik. Die habe ich in meinem Leben leider grade noch nicht entdeckt, aber der Mensch lernt ja noch. Alles Scheiße, deine Lutzie um genau zu sein.
Was passiert sonst noch? Naja - ich könnte meine Wohnung mal wieder aufräumen. Ab nächste Woche darf ich dann auch noch den Zeitungstreff des MT weiter machen, weil die Volontärin dann zum Lehrgang ist. Da freue ich mich schon drauf. Immerhin mal eine Abwechslung zum weigen Mord- und Todschlag. Ansonsten kriege ich vom Chef immer mal wieder einen Tag frei, er hat nämlich spitz gekriegt, dass ich dieses Jahr noch keine freien Tage genutzt habe mangels fehlendem Vertrag...jetzt sitze ich also dann immer fröhlich allein zu Hause. Naja, am Wochenende begebe ich mich zu der lieben Mandy nach Berlin und dann werde ich mich da im Kreise meiner künftigen Familie sonnen :D Jetzt muss ich erstmal die Seiten zu Ende bauen.
Und da mal vorbei schauen: www.zeitungstreff.de
Und um die Frage vom Anfang mal selbst zu beantworten und damit einen schlauen Eindruck zu machen: Weil man es verdient hat wahrscheinlich...
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[19 Sep 2008|10:31am] |
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Pink - Conversations with my 13 year old self |
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Warum bleiben Menschen immer in Durchgängen stehen um sich zu unterhalten? Kurzes, schnelles Update, weil ich es versprochen habe. Hab ein paar Bilder von meiner Wohnung gemacht, leider nur mit der kleinen Kamera, weil meine andere auf der Arbeit liegt. Vielleicht kriege ich nachher mit dem Weitwinkelobjektiv noch ein bisschen mehr drauf. Aber bis dahin präsentiere ich hier mal meine neuen vier Wände. Viel Spaß damit: ( Auf zur Herrlichkeit... )
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[14 Sep 2008|03:29pm] |
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Fernsehgdudel |
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Warum läuft im Fernsehen immer nur Mist, wenn man einen Fernsehnachmittag machen will?
Neuaufwärmung des Blogs heisst auch neue Ideen. Ab jetzt werde ich an den Anfang eines jeden Eintrags eine Frage stellen, die ich mir stelle. Vielleicht kann sie mir dann ja jemand beantworten. Das Problem ist Folgendes: Ich hatte die ganze Woche immer Besuch, mich haben die Nachrichten genervt, gestern Abend dann die Silberne Hochzeit meiner Tante und meines Onkels, wo ich mich leider ganz schön betrinken musste und da will ich mich heute nach der Arbeit schön auf's Sofa kuscheln und mich vom Fernseher berieseln lassen und es läuft NUR Schrott. Aber nur. Es ist dramatisch? Sonntags sind doch fast alle Menschen zu Hause, also was soll das? Man sollte da mal anrufen!
Was ist sonst passiert. Wie gesagt, die Hochzeit gestern war wider erwarten ganz nett, was daran gelegen haben könnte, das ich nach dem Essen von einer halben Flasche Wein schon angenehm angetrunken war. Und ab dann hab ich Gott sei Dank alles richtig gemacht: Den Pegel halten, bei einer Sorte Schluck bleiben und anstatt Bier immer nur Alster, damit der Alkoholgehalt beim ganzen Getrinke weniger ist. Alles in alles hat das gut geklappt und ich konnte heute tatsächlich nett und engagiert auf dem Dankerser Herbstmarkt auflaufen und ihn ein bisschen beweihräuchern in der Montagsausgabe. Ich bin jetzt einfach dazu übergegangen am Wochenende Lokaltermine zu machen, damit ich das Schreiben in den nächsten Monaten nicht gänzlich verlerne. Mal schaun wie lange ich da Lust zu habe.
So, ich werde dann mal wieder versuchen was im Fernsehen aufzutreiben und sonst werde ich wohl meine DVD-Sammlung mal rausholen. Schönen Sonntag noch....
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[03 Sep 2008|04:30pm] |
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Radiogesäusel vom Büro nebenan |
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Die unendliche Geschichte
Da bin ich wieder und es ist viel passiert. Ab heute bin ich offiziell Minderin. Denn auch wenn ich gerade erst seit ein paar Stunden Strom habe und auf einer Baustelle hause, auf der die Toilette noch leckt, habe ich doch mein Quartier heute morgen bezogen. Ab jetzt muss ich nicht mehr weit nach Hause fahren, sondern kann zu Fuß in meine netten 50 Quadratmeter-Wände laufen.
Viel Zeit dazu habe ich ja, denn meine ersten fünf Monate, werde ich in den Nachrichten versauern. Eigentlich soll man hier ja aufgrund der "kühlen" Atmosphäre nicht länger als drei Monate sein, da es aber einen Personalausfall gibt, habe ich wie immer gewonnen. Jetzt heisst es: Fünf Monate sieben Stunden am Tag langweilen! Herzig - ich schätze ich bin jetzt wieder öfter hier auf meinem Online-Tagebuch. Vielleicht wird es ein täglich, zynischer Blog über Mord und Totschlag auf der Welt. Mein Live-Ticker hält mich ja quasi auf dem Laufenden, was das Thema anbelangt. Gleich ist Konferenz und ich habe die Seite mal anders gebaut als sonst. Das sieht man hier nicht gerne, ich bin gespannt auf die Reaktionen :D
Ansonsten friere ich ziemlich. Alle hier rauchen und die Stimmung ist ja auch eher "abgekühlt". Da hat man also gleich den emotionalen Tod von zwei Seiten. Ich glaube ich baue mir hier eine Teeküche ein und nehme mir ab Oktober eine Heizdecke mit. Mal sehen. Ab nächste Woche habe ich dann auch noch einen Praktikanten an der Backe. Ein Typ, mit dem ich Abi gemacht habe und ich sage mal wir zwei waren nie so auf einem Nenner. Es wird also eine nette Zeit möchte ich sagen, denn wenn ich von meiner halben Stunde Arbeit am Tag auch noch was abtreten muss, tue ich ja quasi gar nichts mehr. Ein Traum.
So, die Konferenz ruft. Die Tage gibt es mehr. Ich mache dann auch mal Bilder von meinem Baustellenzustand zu Hause.
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[09 May 2008|03:11pm] |
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Tippen und Telefonieren im Hintergrund |
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Summer in the city
Er hat uns erreicht, der Sommer, und mit ihm das gute Wetter und die kurzen Röcke. Bei Temperaturen um die 25 Grad und Sonnenschein Mitte Mai frage ich mich allerdings: Was machen die Leute, wenn es noch 10 Grad wärmer wird? Kürzer können die Röcke und Hosen ja wohl kaum mehr werden und auf den einschlägigen "Style-Websites", die ich immer zwecks leerer Szene-Seiten zu Rate ziehe ,schreiben sie nichts davon, dass der neue Trend FKK wird. Jetzt heißt es wohl abwarten: In einem Monat wird man sehen, was die Hitze so an modischen Sünden mit sich bringt.
Ansonsten passiert bei mir herzlich wenig außer Arbeiten und Bachelor-Arbeit schrieben, wobei letzteres eher schleppend verläuft. Nebenbei verfasse ich noch fleißig Bewerbungen, die aber allesamt zu nichts zu führen scheinen. Ich bin gespannt auf das Masterplätzeangebot, denn im Moment sieht es mit fünf Unis in Deutschland, die salopp gesagt "so weit sind", relativ dürftig aus für die Flut an Bachelorn und Bacheloretten, die im Sommer ins Leere starren. Auch hier bleibt wohl nur Abwarten und einen Eistee schlürfen.
Abwarten gilt auch hier gerade in der Redaktion. In zehn Minuten wird wahrscheinlich zur Konferenz gerufen, die nehme ich dann noch mit und dann gehts für mich ab in die Stadt und Schuhe kaufen, dann Kontaktlinsen ordern und dann noch einkaufen, damit ich meiner Kollegin morgen zu ihrem 50sten drei Torten vorbeibringen kann. Wie man sieht: Mein Tag ist ausgefüllt.
In diesem Sinne: Viel Sonnenschein...
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[08 Mar 2008|12:13am] |
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bitchy |
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- Auf Krawall gebürstet -
Da freut man sich noch fröhlich Anfang des Jahres, dass es endlich ein Ende hat mit dem leidlichen Rumstehen am Bahnhof, Sitzen im Zug oder Zuhausebleiben, weil ja ohnehin kein Zug verkehrt, da fangen direkt die nächsten das Stänkern an. Was hat es nur mit der deutschen Nöselmentalität auf sich, dass plötzlich alle der Ansicht sind, sie müssten eine Gehaltserhöhung via "Lahmlegen" erzwingen. Gerade - so dachte man - sei das leidliche Lokführerthema vom Tisch, fingen auch schon die nächsten das Motzen an und legten direkt mal alles lahm: Müllabfuhr, Busse und Flughäfen. Busse fand ich dabei besonders erfreulich, denn im Gegensatz zur "Bahnhofsumfrage", ob die Leute nach dem 3746 Streik nun endlich mal genervt sind, dass ihre Züge nicht fahren, waren diesmal Eltern und Schulleiter dran: Telefonisch. Man soll ja nicht meinen, wie viele Schulen der Kreis Minden so hat, aber ich hatte sie alle am Apparat und: Oh Wunder - alle hatten natürlich ganz tief in die Trickkiste gegriffen und eine identische Taktik zu den streikenden Schulbusfahrern an den Tag gelegt: "Wenn die Busse nicht fahren, müssen die Kinder eben anders zur Schule"! Wer hätte es gedacht - das hätte Mc Guywer nícht besser hingekriegt! Da dem leidigen Streikthema damit aber ja noch nicht Genüge getan war, wurden selbige Schulen am nächsten Tag direkt nochmal angerufen: Um zu überprüfen, ob die wasserdichte Taktik denn auch hingehauen hat - Stories, die die Welt bewegen!!! Das beste: Am Ende des Tages noch schön gefreut, dass mit Vor-, Zwischen- und Nachklapp des Streiks jetzt auch wirklich der letzte Arbeitsniederlegende zu Wort gekommen sein sollte, fühlen sich jetzt die anderen wieder in den Hintergrund gedrängt und streiken. Ich freue mich Montag auf den Bahnhof. Bin gespannt ob die Leute diesmal genervt sind - wahrscheinlich schon: von mir! Vielleicht solle ich streiken....oder auch nicht, denn ich habe ja nicht mal einen Vertrag!
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[23 Feb 2008|12:12am] |
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Was lange währt....
...wird endlich gut. Endlich ist sie vorbei: Meine allerletzte Klausur für dieses Studium. Ich habe heute um 17 Uhr den Stift hingelegt, bin aus dem Institut für Soziologie gegangen und seitdem fühle ich mich ziemlich fremd mir selbst gegenüber. Komisches Gefühl auf einmal nichts mehr zu tun zu haben. Die ganze Zeit während ich gelernt habe fielen mir tausend Dinge ein, die ich machen wollte, und jetzt, wo ich es könnte, mag ich nicht mehr. Es stimmt eben doch: Man will letztendlich immer das, was man nicht haben kann. Egal - das Gefühl ist es aber trotzdem wert einfach nur zu sein.
Was lange währt....hat sich auch meine Cousine heute morgen gedacht und die Familie um ein weiteres Mitglied bereichert: Die kleine Helena. Weitreichender Name, wenn man bedenkt, dass Helena in der griechischen Mythologie die schönste Frau ihrer Zeit war und quasi schuld daran ist, dass Troja heute verschütt liegt. Ich bin gespannt was diese Helena uns so beschert. Seit ich den Anruf heute erhalten habe, laufe ich auf jeden Fall strahlend durch die Welt, sogar Dörte war schon leicht befremdet (kann aber auch daran liegen, dass Kinder generell nicht so ihrs sind). Schade nur, dass ich nicht so genau weiß wie das Verwandschaftsverhältnis heißt, in dem ich und Helena da eigentlich stehen. Ich sage einfach mal so salopp: Ich bin Tante. Das klingt ziemlich cool und solange mich keiner darauf hinweist, dass ich da falsch liege, werde ich es auch vehement weiter behaupten.
So was lange währt zerrt leider auch, deswegen muss ich jetzt ins Bett, denn morgen steht ein Anruf nach Frankreich zu Ines an und da der schon um 9 Uhr angesetzt ist muss ich mich jetzt mal hinlegen. Gute Nacht!
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[07 Feb 2008|11:41pm] |
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Nüscht |
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Durchgeschwitzt aber glücklich
Ein Titel passend zu meinem derzeitigen Leben: Klingt ganz schön ekelig, muss aber trotzdem irgendwie gehen! Gerade vom Laufen zurückgekehrt und auf die enspannende Müdigkeit wartend, habe ich mir gedacht, ich könnte meinen Blog nochmal kurz updaten und auch noch ein paar Brüssel Bilder präsentieren. Weil ich den "Was-ich-erlebt-habe-Teil" ja letztes Mal schon schriftlich abgehandelt habe gibt es jetzt nur ein paar kleine Kommentare zu den Bildern, man muss es ja auch nicht übertreiben mit der Nachbereitung. Eklich aber doch irgendwie nett auch die derzeitige Wohnsituation: Meine Dreier/Vierer-WG mit Alexandra, meiner Mitbewohnerin, optional ihrem Freund Daniel und mir funktioniert erstaunlich gut. Ich schmiere Alexandra Brote, dafür kocht sie manchmal, sie hat einen komaartigen Schlaf, was Bea und mir auch nachdem sie im Bett ist noch die Möglichkeit gibt in der Küche rumzustreunen und ansonsten machen wir alle brav unser Ding. Man hat in Klausurenphasen dann wohl doch mehr Nerven, als man das eigentlich denkt.
Sonst habe ich wenig zu berichten, musste grade bittererweise feststellen, dass ich die Arbeitsmarktökonomik-Veranstaltung zwar vollkommen auswendig kann, aufgrund mangelnden Verständnissen in wichtigen Passagen aber trotzdem irgendwie auf dem trockenen Sitze. Das Problem ist ja einfach, dass ich das, was er da rechnet, zwar nachvollziehen kann, sobald er aber die Ausgangsformeln ändert ist da mit der vorherigen Systematik kein Ergebnis mehr zu erzielen und dann sitze ich da - mit dem Latein am Ende quasi. Da muss ich mich wohl auf rettende Geistesblitze in der Klausur verlassen, oder einfach beten, dass es eine Punktlandung wird. Mal sehen. In der handschriftlichen Version seiner "Lösungsskizze" für die Übungsklausur habe ich jedenfalls festgestellt, dass ich auch zu klasse Ergebnissen komme, aber die irgendwie nicht immer mit seinen identisch sind. Ob das schlimm ist? Ich meine ist ja nicht gesagt, dass er das als fertig studierter Dozent besser kann? Ich glaube ich werde mich da in der Klausureinsichtnahme mal auf eine Diskussion einlassen.
Ich merke grade, dass dieser Blog reichlich langweilig ist, denn ich erzähle immer nur vom Studium, aber leider erlebe ich grade nicht mehr aus essen, schlafen und lernen... Hoffe ich kann danach wieder mit mehr begeistern...Gute Nacht und süsse Träume!
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[31 Jan 2008|03:22pm] |
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Gehämmer von Nebenan |
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Stadt der Gegensätze
Es is doch immer das Gleiche Leid mit einem. Gerade noch losgezogen die Welt zu erobern ist man luftige drei Tage später schon wieder zurück und damit beschäftigt, sich zu Hause wieder heimisch zu fühlen. Mit Impressionen vom Trip und tausend neuen Jobinspirationen im Kopf sowie Erschöpfungserscheinungen am dazugehörigen Körper fällt es schwer zu lernen und deswegen wird erstmal gebloggt.
Ja - wie war den Brüssel eigentlich? Ich glaube diese Stadt kann man am besten mit dem plakativen Begriff zu Anfang meines Textes beschreiben: Stadt der Gegensätze. Brüssel ist wie ein riesiges Büro, in das aber jeder scheinbar nur kommt um zu arbeiten - nicht zum Leben. Im Parlamentsdistrikt reihen sich Glasgebäude an Mamorfassaden, unter zehn Stöcken Größe fällt man dabei gar nicht weiter auf - Büroräume zum Mieten wohin das Auge geblickt. Und das, wo gefühltermaßen doch eigentlich schon alle da sind. Jede große Firma, jedes Land, Bundesland, jede Region, Gewerkschaft, Organisation unterhält ein so genanntes Lobby-Büro in Brüssel. Mit der Lizenz zum Beeinflussen. 15000 Lobbyisten halten sich ständig in der belgischen Hauptstadt auf, die einen nur mit einer Person vertreten, andere gleich etwas dekadenter. Die Bayern zum Beispiel: Wer die Rue de Belliard - eine der Hauptbüro- und Brüssels hinaufschlendert, bis zum Regierungsviertel, wo sich Kommission und Parlament die Hand geben, der sollte auf das Schloss achten, was zwischen den beiden Gebäuden steht. Also quasi drei Meter Fussweg, im imposanten Gartenvorraum des Parlamentsgebäudes: Das sind sie nämlich, die Bayern. Um möglichst viel von ihren Interessen in den Verwaltungsapparat der EU bekommen, greifen die Freistaatler auch schonmal tiefer in die Tasche und mieten nicht nur den teuersten Platz, sondern warten auch noch mit Personal auf, dass die Vertretung des deutschen Bundes übertrifft. Verhältnisse, die zu denken geben. NRW und Baden-Würtemberg sind dicht auf den Spuren, die Zentrale NRW ist gerade in ein neues Haus gezogen, direkt neben den Baden und Schwaben, immerhin kommen die Parlamentarier sonst lieber zu denen - der Fussweg wäre kürzer. Wie man sieht, eine Stadt der Kontroverse, da drehen sich die Kraftmaße schon mal um.
Dann die andere Seite: Das abgewrackte Brüssel. Wie alle Gegenden, die ich vom Zug auf beobachten konnte sieht alles, was nicht zum Komplex der EU gehört vergessen aus. So als wäre vor 20 Jahren die Zeit stehengeblieben und Brüssel mit ihr. Neben den Glasgebäuden kaum eine Fassade, die nicht bemalt, kapputt oder von Schimmel befressen ist. Ein Bild, an das man sich nur schwer gewöhnt, wenn drei Meter weiter Bürokomplexe stehen, in denen das Licht nie ausgeht. Die zweite Seite von Brüssel ist nicht nur weniger beeindruckend, sondern vor allem erstaunlich charakterlos. Ein Dasein im Schatten einer Riesen-Lobby-Industrie.
Trotzdem eine einmailge Erfahrung. Meine Professorin hat mit allem aufgewartet, was sie an Kontakten zu bieten hat. So sind wir in die Kantine des Ausschusses der Regionen und des Europäischen Wrtschafts- und Sozialausschusses gekommen, danach hat uns dann jeweils ein Mitgleid auch noch einen Schwung aus deren Alltag erzählt. Dann der Vorsitzende von Greenpeace Europe (ein Mann mit Strickkrawatte, wie man es erwartet), der alleinige Korrespondent der "Zeit" in Brüssel, eine Mitarbeiterin der Europäischen Komission, einen Vertreter des Europäischen Gewerkschaftsbundes (die auch nicht schlecht leben), den Wirtschaftsabgeordneten der Landeszentrale NRW in Brüssel (deren Büro einfach mal das teuerste ist, was man sich vorstellen kann) und so weiter, und so fort. Da vergisst man schon mal, dass man keine Freizeit zum Sightseeing hat und akzeptiert auch ein ewiges Hetzen von einem Ort zum nächsten.
Fazit meines Ausfluges: Lobbying ist interessant, eine ganze Stadt, die miteinander vernetzt ist, auch. Trotzdem muss es unglaublich anstrengend sein diese Netze ständig aufrecht zu erhalten - ein ewiges Zusammenleben und -wirken auf Zeit. Die EU funktioniert dabei irgendwie an uns allen vorbei und wenn man sich die 15000 Lobbyisten und manche der Ausschüsse dort mal genauer anguckt hat man das Gefühl, dass sich ab einem gewissen Zeitpunkt alle einfach nur noch auf den Füßen stehen. Hardcore-Lobbying!
Bilder folgen...
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[26 Jan 2008|04:46pm] |
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Ready - Steady - Go!
Der Startschuss ist gefallen, ich habe heute nach schlafloser Nacht meine erste Klausur hinter mich gebracht: Geld- und Währungsthoerie. Ein zauberhaftes Fach möchte ich sagen, wenn man von Kapitalbewegungen und dem ganzen Bankenkram einfach mal keinen blassen Schimmer hat und auch überhaupt kein Grundverständnis dafür. Trotzdem denke ich mal habe ich es ganz gut über die Bühne gebracht, auch wenn es keine zu gute Note werden sollte, weil mir doch ein paar Schnitzer untergekommen sind. Immerhin ist sie weg und ich konnte heute die erste Mappe an Kram in den Schrank räumen.
Jetzt hab ich erstmal Hausputz gemacht. Meine Mitbewohnerin und ich haben die Wohnung heute zum ersten Mal seid über einer Woche bei Tageslicht gesehen und gedacht "Oh Staub, so geht es nicht". Also hat sie die halbe Küche, den Flur und ihr Zimmer gemacht und ich hab mein Zimmer, das Bad und den anderen Teil der Küche übernommen. Jetzt kann man sich hier auch wieder wohlfühlen, denn wir haben uns sogar die Schränke von innen vorgenommen. Also nicht, dass jetzt jemand denkt es steht hier bei uns vor Dreck, wir machen schon regelmäßig sauber, nur so einmal alle zwei Monate kommt dann auch so ein Großflächenputz dran und das war heute.
Ansonsten verabschiede ich mich morgen erst mal nach Brüssel. Bin ja man gespannt, was mich da so außer Achtbettzimmer und Gruppenduschen noch erwartet. Hoffentlich hat die Stadt ordentlich was zu bieten. Sonst gibt es eigentlich wenig spannendes aus meinem Leben zu erzählen. Habe heute Studiengebühren gezahlt und damit hat mich der finanzielle Ruin mal wieder erreicht, dafür darf ich aber noch ein Semester weiterstudieren und damit dann wohl einen Abschluss machen.
Was auf jeden Fall wie jedes Jahr eine Comedyveranstaltung ist, ist der Bafög Antrag. Die Institute weigern sich nämlich in MS allesamt, den Schein, dass man bis zum Ende des Semesters alle wichtigen Leistungen erbracht hat, auszustellen, weil ja erst Ende März das Semester vorbei ist. Das Bafög Amt bearbeitet aber ohne diese Bescheinigungen den Antrag nicht, was dazu führt, dass wir alle im April und Mai kein Geld kriegen und dann dafür im Juni eine Nachzahlung. Heißt: Jeder von uns nimmt einen Zweimonatskredit auf, den wir dann mit der Nachzahlung des Bafögs (das ja acht Wochen Bearbeitungszeit hat) wieder tilgen. Nettes System. Funktioniert auf jeden Fall. Und macht ja auch einfach Spass so eine Bürokratiesache....
Naja, ich lasse das jetzt einfach mal so stehen und berichte dann hoffentlich bald von Brüssel. Jetzt ist erst mal Handball Halbfinale gleich angesagt!
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[16 Jan 2008|10:40pm] |
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Faszination Studium
Jaja ich hänge mit dem Lernen, dass man es nie für möglich gehalten hätte. Aber ehrlich gesagt fühle ich mich auch etwas überfordert mit der Aufgabe acht Fächer parallel zu lernen, die fast ausschließlich aus Theoriemodellen und Definitionsannahmen bestehen. Mal schaun was davon wird. Ist aber eigentlich auch egal, denn es gibt für 280 VWLer an der Uni Münster ja nur schlappe 30 Master Plätze, da wird man wohl aussortiert (falls man sich denn bewerben darf, denn Leute wie mir, mit nem schlechten Abischnitt, keinen Auslandsaufenthalten und keinen "besonderen" Referenzen ist erstmal schon das Bewerbungsrecht genommen). Wie man sieht, das Land braucht Fachkräfte - die Unis bilden sie nicht aus. Naja dann muss das Ausland eben ran und hier als Facharbeiter einsiedeln! Wir Bacheloretten können ja auch an der Kasse sitzen (wobei ich da mit Marco noch streite, der meint nämlich diese Kassenplätze sind für die Magister reserviert!). Naja, die letzte Schlacht ist noch nicht geschlagen!
Was aber viel besser ist sind die Erkenntnisse meines Studiums. Was habe ich also in den letzten Lentagen wertvolles für das Leben gelernt (und ich sage es mal so: Ich bin so in VWL drin, ich finde alles was jetzt kommt plausibel - nur meine Mitbewohnerin hat sich eben totgelacht)? Mein Professor würde sagen, alles was jetzt kommt ist aber ja auch rein intuitiv schon erklärbar:
1) Heroinverbote sind nicht effizient, denn sie sind kostenintensiv und der "harte Kern" bleibt ohnehin 2) Es ist egal, wem der Gewinn zugeprochen wird, hauptsache er wird gemacht (also wenn die Firma alles verdient und den Mitarbeitern keinen Lohn zahlt macht das nichts, hauptsache die Einnahmen werden gemacht. Volkswirtschtaftlich ist nicht relevant, wer sie macht) 3) Wohlmeinende Diktatoren sind effizient, immerhin können sich viele Interessen (also Demokratien) nur mit großen Kosten organisieren und das wiederum führt zu Wohlfahrtsverlusten! -> den finde ich besonders gut, wenn man bedenkt, dass mein Zweitfach Politik ist!!!! 4) Und mein persönlicher Liebling: Wenn es einen Koch, einen Kapitän und einen Millionär gibt, die alle auf einer Yacht sein sollen (zwecks Arbeit oder Erholung), dann ist es effizient, wenn dem Koch die Yacht gehört!!!
Aha, da staunt ihr was? Nein eigentlich ja nicht, denn alles rein intuitive Ergebnisse, für euch ist das bestimmt kalter Kaffee! Man sollte es nicht meinen, aber ich lerne Dinge fürs Leben.
Damit schließe ich dann für heute Mal ab, lese grade was über zentrale Planwirtschaft (rein intuitiv würde ich mal sagen: Es ist nicht optimal, wenn dem Staat alles gehört, vielleicht sollte es der Koch zugesprochen kriegen).
Gute Nacht!
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[12 Jan 2008|12:05am] |
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cold |
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Bloc Party - I remember |
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Ich hab Rücken....
Jaja wie immer, wenn ich die heiße Lernphase einläute und mich hinter den Schreibtisch in der Bibliothek mit dutzenden anderer panischer Studenten klemme habe ich Rücken. Gekrümmt sitzen und schreiben ist einfach nicht gesund auf Dauer - da macht selbst eine junge Wirbelsäule nicht mit. Nur fünf Stunden Schlaf übrigens auch nicht - kann ich aber nicht ändern, denn mein Kopf ist der Ansicht, dass trotz Müdigkeit der Schlaf einfach nicht einsetzen will. Mal schaun wie lange das noch funktioniert....
In zwei Wochen geht es dann richtig ans Eingemachte. Erst nett eine Klausur von der ich einfach mal gar keine Ahnung habe, weil mich Geld- und Währungstheorie auch echt nicht bewegt, und dann noch das Blockseminar in Brüssel. Achtbettzimmer und Gruppenduschen, wenn das nicht enspannend ist. Da kommt so richtig schön Schulzeitatmosphäre auf - nur dass ich auf gemischte Zimmer bestehen werde. Keine Lust auf Zickenterror im Mädelshaufen! Hoffe das Programm (was minutiös vollgepackt ist mit Terminen) ist wenigstens interessant. Immerhin kommen wir um 17 Uhr am Bahnhof in Brüssel an und Frau Zimmer hat den ersten Vortrag auf 18 Uhr gelegt. Könnte man gewagt nennen - ich bin gespannt. Den letzten Tag der Reise nutzt sie dann auch nochmal voll aus - wird sind geplant um 24 Uhr in MS und ich dann wahrscheinlich urlaubsreif und nicht gewappnet für folgende vier Klausuren in Sechs Fächern. Von Brüssel haben wir dann wahrscheinlich trotzdem nichts gesehen, wissen aber, wie man sich da schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B bewegt (denn die Veranstaltungen sind alle woanders. Frau Zimmer kennt da zwar alle wichtigen Leute, die lassen einen aber nur rein, wenn man da hinkommt). Wie gesagt ich lasse mich überraschen, was bleibt mir auch anderes übrig.
Ansonsten passiert in meinem Leben leider wenig, was ein Update meinerseits auf dieser Seite rechtfertigen würde. Weil ich aber ja die guten Vorsätze nicht schon gleich am Anfang kippen will, poste ich trotzdem. Jetzt geh ich aber erstmal ins Bett - damit ich morgen den Rücken weiter strapazieren kann....
Gute Nacht
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[01 Jan 2008|12:36pm] |
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calm |
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Stille um keinen zu wecken |
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Same procedure.....
Der Weihnachtsbaum ist kaum aus dem Fenster geflogen, die Sterne abgehängt die und die Armada an Schokoweihnachtsmännern auf dem Schrank erinnert einen daran, dass man zu viel Schokolade und zu wenig Wissen über die Feiertage zu sich genommen hat. Ein neues Jahr oder wie Sophie sagen würde: Same procedure as last year....nicht für mich. Ich habe mit der Tradition gebrochen und nicht wie gewohnt zu Hause, sondern hier in Münster gefeiert. Erstmal schön Raclette, bis keiner von uns mehr stehen konnte, dazu Wein, um den Abend sttilvoll zu halten. Um 12 Uhr dann eine schöne Tour zum Domplatz und man kann sagen: Man wird ja auch nicht dümmer. Das war dann wohl eine einmailge Sache, wer will schon einen Böller im Gesicht oder sonstwo haben. Den Abend haben wir dann lustig mit einem Trinkspiel beendet so das ich um halb fünf im Bett verschwinden konnte.
Da haben meine Mitbewohnerin, die auch gerade nach Hause kam, und mein Kumpel, der zu Gast war, dann das Laberwasser entdeckt und sich noch bis gut sechs Uhr fröhlich in der Küche (was gleichgebeutend mit dem Flur ist) unterhalten. Worüber auch immer. Als ich gerade handgreiflich werden wollte, bin ich dann aber doch sanft entschlummert, so dass ich heute fit bin und die beiden gleich mit Frühstück und Kaffee nerven kann. Ansonsten eher wenig Vorsätze fürs neue Jahr gemacht, werde wohl wie immer mit dem Rauchen aufhören, versuchen netter zu sein und dieses Mal hätte ich dann auch gerne einen Bachelor-Abschluss. Mal sehen was davon wird.
Ich hoffe ihr seid auch alle gut ins neue Jahr gekommen. Ich versuche (frei nach den guten Vorsätzen) den Blog hier mal wieder öfter zu updaten. Geniesst den Feiertag,
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[22 Nov 2007|11:12pm] |
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irritated |
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Stefan Raab ihn seine Casting Show |
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Ich hab Hals
Spaßveranstaltung - so könnte man die Uni langsam auch nennen. Kinder, was haben wir wieder gelacht - wenn ich vorher gewusst hätte, wie das in Münster läuft (oder eben gerade nicht), dann hätte ich mich wohl für einen anderen Ort entschieden. Naja gut, wahrscheinlich aus Ermangelung an Möglichkeiten doch nicht, aber das steht hier ja nicht zur Debatte!
Da rufe ich doch gestern, Fuchs wie ich ja manchmal bin, beim Prüfungsamt an. Die haben ja das ein oder andere mal Verwaltungsprobleme bei mir und machen dann später Stress, da dachte ich ich beuge diesmal vor und rufe einfach im Vorfeld an und frage, ob ich auch mitberücksichtigt wurde bei den Anmeldungen, oder ob ich wieder unter den Tisch gefallen bin. Da konnte ich ja noch nicht ahnen, dass die Frau doch tatsächlich zu mir sagt "Wie sie wollen Klausuren schreiben? Sie sind doch exmatrikuliert!" Mir ist natürlich erstmal alles aus dem Gesicht gefallen. Als ich dann am Telefon mühsam meine Fassung wiedererungen hatte und der Person am anderen Ende erläutert, dass ich laut meinen Unterlagen nicht die Uni verlassen habe, kam ein: "Oh, ich sag jetzt einfach mal: Das ist nicht gut." Ach nein? Tatsächlich? Schön. Sie war dann auch so freundlich mich darauf hinzuweisen, dass es sich um Daten vom Studierendensekretariat handele und ich damit auch an der Uni nicht mehr immatrikuliert sei. Dann wieder ein: "Das ist nicht gut" gepaart mit "aber machen sie sich mal keine Sorgen". Ja nee is klar, da mache ich mir natürlich keine Sorgen. Ich mich dann einfach frisch, fröhlich und frei mal beim Studierendensekretariat erkundigt, warum ich exmatrikuliert werde und nichts davon weiß, da weiß man allerdings auch nichts davon, denn bei denen bin ich komischerweise noch angemeldet. Der Mann hat mich dann auch direkt mal behandelt als sei ich nicht ganz dicht. Auf freundliches Anfragen wie denn zwischen den beiden Rechnern, die Luftlinie 50 Meter auseinanderstehen, meine Ausschreibung passiert ist für die sich niemand verantwortlich fühlt und die auch keiner verbrochen hat, kriegte ich die freundliche Antwort: "Na also da müssen sie sich schon mal selbst kümmern, wir können ja nicht alles machen!"
Also da reißt einem doch die Hutschnur. Hallo? Ich kann doch nichts dafür, wenn die da rumbaseln in ihrem System! Was wäre denn passiert, wenn ich da nicht ausversehen mal angerufen hätte, dann wären alle meine Klausuren nicht gewertet worden! Zauberhaft! Ich hab die Schnauze langsam voll. Und dann auch noch so eine unverschämte "Sie-machen-uns-Arbeit-das-kostet-mich-wieder-eine-halbe-Überstunde-Haltung." Doofe Bürokraten. Ab jetzt rufe ich nirgendwo mehr an, sollen sie halt machen.
Ende vom Lied: Ich habe den ganzen morgen rumtelefoniert, konnte meine Debatte für den Englischkurs nicht vorbereiten und habe damit eher improvisiert und darf nächste Woche direkt nochmal 20 Instanzen ansteuern und mich "immatrikulieren", obwohl ich ja offiziell nie "exmatrikuliert" war. Schön! Ich sag es mal mit der Frau vom Prüfungsamt: "Das ist nicht gut."
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[15 Nov 2007|12:09am] |
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dirty |
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Coldplay - Speed of Sound |
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Get Down and Dirty Ich habe endlich mal ein bisschen was geschafft, auch wenn ich immer noch faul bin. Die Hausarbeit liegt in den letzten Zügen, ich habe angefangen mich mit meiner Debatte für nächste Woche zu befassen und langsam aber sicher wird es alles. Was nicht wird ist mein Waschzwang - meine neue tolle Zwangsneurose. Da ist man so nett und bietet seine Hilfe bei Umzug an. Also was heißt Hilfe? Christians Mitbewohner ist ausgezogen – das gab Platz für seinen Freund Phillip und da Marco und ich ja nette Menschen sind, haben wir direkt unsere Hilfe angeboten. Soll heißen: Marco hat mit Phillip Tapeten abgerissen und ich wollte die Küche in der Zeit sauber machen. Christians alter Mitbewohner hat da immer etwas gehaust. Wie ich leider feststellen musste hat aber nicht nur er da gehaust, sondern auch eine Menge andere Sachen. Ich habe sage und schreibe drei Stunden alleine geputzt und dann nochmal drei Stunden mit Marco zusammen. Brechreiz und Krankheiten inklusive. Also ich meine es ist natürlich auch nett, wenn der Dreck, den man weggefegt hat einfach wieder zurückläuft, weil man feststellen muss, dass er Beine hat. Oder schön auch die Pilze, die unter dem Kühlschrank wuchsen, oder der Herd, an dem ich festklebte, als ich vor den Tieren unterm Kühlschrank weglief. Aber irgendwann ist der Unterhaltungswert dann auch weg und dann schockieren einen die Essensreste, die anscheinend schon vorm Zweiten Weltkrieg unter die Schränke gefallen sind. Ich habe in dieser Küche mal gegessen - mir war ja nicht bewusst, was ich mir da antat! Am besten die Tatsache, dass es keine Handschuhe gab und Marco und ich deswegen irgendwann Wodka pur zur inneren Desinfektion getrunken haben. Da ist einem dann auch irgendwann alles ein bisschen egaler. Habe seitdem trotzdem glaube ich 400 Mal geduscht. Fühle mich immer noch dreckig, bin aber begeistert, was mein immunsystem alles aushält. bin weder krank noch mit Pusteln übersäht - der Winter kann kommen. Christian so schnell nicht mehr, wenn es um Gefallen geht! Am Ende noch eine kleine Empfehlung von mir. Das hier ist Marcos Blog – eine Kolumne zum Weltgeschehen, herrlich sarkastisch und jeden Tag aktuell. Und obwohl ich Marco natürlich unheimlich gerne mag, kann ich objektiv sagen, dass es das beste ist, was ich an schriftlichen Ergüssen kenne. Versüßt mir jeden morgen den Tag, also bitte reinschauen. So sollte man schreiben können! Noch eine schöne Woche, ich geh ins Bett und mich vorher nochmal waschen. Muss sein!
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[08 Nov 2007|01:58pm] |
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cold |
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Totenstille |
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new is here and you are going to like it
Schon wieder ein neues Layout - Kinder es ist herrlich. Meike hat sich hingesetzt und mir einen schönen Header gemacht, so dass ich das alte Standardlayout austauschen konnte. Jetzt ist alles schon grün und grau und ich habe auch noch einen tollen Titel. Ich bin begeistert, dankeschön an Meike.
Und wo ich so angetan bin, möchte ich auch nochmal auf ihr LJ verweisen, denn da sind ganz herrliche Bilder drin, wie sie auf dem 80sten Geburtstag ihres Opas ein lila-rosa Dirndl anhatte. Sollte man gesehen haben wie ich finde, also alle schön hierhin gehen: _guestage_ Ich persönlich warte ja im Moment auf Regen, denn sonst muss ich gleich mit einem ziemlich langweiligen Typen joggen gehen und da habe ich ja mal gar keine Lust drauf. Naja, Augen zu und durch. Muss ihm dann nur irgendwie verklickern, dass wir das wohl nicht fortsetzen mit dem zusammen joggen, mal sehen wie ich das galant verpacke.....
Heute Abend geht es dann weiter ins Kino, also hoff ich, dass es dann nicht mehr regnet. Immerhin brauche ich meine 25 Minuten mit dem Rad bis zum Kino und bei Regen, Wind und Blättern überall bin ich in der Regel noch etwas langsamer. Die Jungs schleppen mich mit in einen Film mit Meryl Streep, Robert Redfort und Tom Cruise, ich bin mal gespannt was das gibt. Das soll es von mir erstmal wieder gewesen sein, ich melde mich wieder, wenn ich was interessantes zu berichten habe. Dann ist auch hoffentlich meine Hausarbeit abgegeben!!!
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[04 Nov 2007|10:22pm] |
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sleepy |
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music |
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Mika - Lollipop |
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Nicht schön aber selten
Wie man sieht habe ich mein altes Layout entsorgt. Da ich aber nicht in der Lage bin ein vernünftiges Neues zu machen, muss das hier erstmal reichen. Immerhin hindert es mich nicht an Updates, weil ich es nicht öffnen mag. Ansonsten is aber alles in Butter, das Praktikum beim MT ist vorbei (um nochmal Bezug auf den alten Thread zu nehmen, der ja kaum zurückliegt) und ich versuche mich da so oft wie möglich sehen zu lassen - um Geld zu verdienen und mein Gesicht in Erinnerung zu halten. Habe wie immer viel über Posaunenchöre und Schrebergärten gelernt. Möchte sagen ich kenne mich jetzt wieder aus auf den Spießveranstaltungen dieser Welt.
Der Sonntag neigt sich in Richtung Ende und ich sollte eigentlich an meiner Hausarbeit sitzen, immerhin habe ich die letzten vier Tage nur faul rumgesessen und mich von Tanja und Andrè durchfüttern lassen anstatt mal was zu tun. Naja, immerhin kann ich mir einreden, dass ich was für meine Sprachkultur getan habe. Neu von mir gelerntes, Dinge wie:
- "Ich habs nich' so mitte....." (Wörter wie Kirche, Baustellen, Schrebergärtner beliebig einsetzbar) - "Das is' nich' so meins" - "Ich hab keine Lust mich nachher in den Zuch zu setzen"
sind zwar Formulierungen, die ich immer benutze, sie gehören aber eigentlich nicht zu deutschen Sprache und ich werde sie dann jetzt mal versuchen zu unterlassen. Das liegt auch daran, dass neulich ein Mädel zu mir gesagt hat: "Das passt ja zu deinem Akzent" . Ich bin fast umgefallen. Ich habe keinen Akzent, also sowieso schonmal wenn dann einen Dialekt immerhin bin ich hier geboren, aber den habe ich auch nicht!!! Dachte ich zumindest bis jetzt. Ich zweifele an mir selbst. Trotz der Selbstfindungsstörungen war das Wochenende aber prima entspannend. Es wird das letzte für eine lange Zeit sein, also muss ich auch noch ein bisschen davon zehren.
Ich denke mal ich werde mich die Tage wieder melden, will ja nicht, dass der Blog tot ist. Wo ich doch immer so spannende Sachen zu sagen habe :)
Zusammenfassend kann man sagen: Ich hab Rücken und es offensichtlich nicht so mitte Sprache.....aber macht nichts, irgendwas is ja immer
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[28 Aug 2007|11:22pm] |
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mood |
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happy |
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music |
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nüscht |
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Kurze Zwischenbilanz nach zwei Tagen beim Mindener Tageblatt: Ich bin furchtbar groggy, aber so motiviert und froh wie lange nicht. Das Praktikum ist bis jetzt der Hammer, auch wenn ich keinen Schreibtisch habe und mir jede Rechnerminute erkämpfen muss. Wir sind zur zeit noch sechs Praktikanten, dass heißt man kann sich wunderbar untereinander austauschen, weiterhelfen und miteinander die Mittagspause verbringen. Außerdem darf ich alles machen. Das MT ist ziemlich groß, es gibt so viel Input und tolle Ideen und man wird konstruktiv nach dem Motto "hart aber fair" kritisiert, dann werden Verbesserungsvorschläge gemacht, die man umsetzen kann. Ich habe noch nie so viel in zwei Tagen gelernt. Wunderbar. Außerdem habe seit heute fünf große Stories, von denen ich mit zwei sogar selbst gesucht habe. Morgen bin ich beim Beach-Soccer Turnier, dann habe ich noch den Auftrag eine Weiterbildungsmaßnahme der Stadt zu begleiten, der Polizei beim Schrotträder versteigern über die Schulter zu schauen, einen Artikel über den neuen Trend von Hosenträgern zu schreiben, eine Umfrage zu starten, was der neue Trend von Handtaschen bei Männern soll und über das Schwimmbad in Großenvörde zu berichten.
Wie man sieht ich bin voll ausgebucht, denn auch wenn sie immer über mich und mein altes Praktikum lästern, darf ich als "erfahrene Praktikantin", wie das hier genannt wird, quasi voll einsteigen und kann mir den Meldungskram größtenteils sparen. Ich bin beeindruckt von einer vernünftigen Redaktion, kreativer Arbeit und so vielen tollen Ideen, dass es jeden Tag für etwa 10 Seiten Lokalteil reicht, der auch gelesen wird. Hoffe das geht weiter so....auf jeden Fall bin ich jetzt wieder top motiviert, denn seit zwei Tagen weiß ich wieder, warum ich diesen Job unbedingt später machen will, auch wenn ich dann scheiß Arbeitszeiten von 10 bis 20 Uhr hab.
Ich wünsche allen noch einen schönen Tag, muss jetzt ins Bett, damit ich morgen fit für meine Stories, meine Hausarbeit und einen Auftrag von der Harke bin. Werde mich die nächsten Tage wieder melden. Achja und immer schön auf das Kürzel "nik" achten :D
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